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Pheromone: Sinnesrausch durch Geruchsbotschaften

28. Juli 2008 Ein Kommentar
Lange Zeit war strittig, ob Menschen überhaupt auf Pheromone reagieren. Das sind jene Duftstoffe, die unter anderem das andere Geschlecht anziehen. Forscher konnten bereits nachweisen, dass Männer in ihrem Schweiß einen solchen Stoff produzieren. Aber was genau versetzt uns in diesen „Rausch der Sinne“? Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über den Sinnesrausch durch Pheromone. Kalifornische Forscher entdeckten das menschliche Pheromon vor einiger Zeit: Wenn Frauen ein bestimmtes Testosteron-Abbauprodukt namens Androstadienon riechen, verbessert sich ihre Stimmungslage und sie reagieren leicht erregt. Das spiegelt sich auch in ihrem Hormonhaushalt wider. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Vermutung, dass das im Männerschweiß ausgeschiedene Androstadienon bei Menschen als  Pheromon wirkt. Pheromone als Geruchsbotschaften Pheromone sind Geruchsbotschaften aus der Natur. Der Name stammt von dem altgriechischen Wort „Pherein“, das „überbringen, übermitteln, erregen“ bedeutet. Pheromone sind Botenstoffe, die der biochemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Spezies dienen. Neben den bekannten Sexuallockstoffen gibt es beispielsweise Pheromone zur Wegmarkierung oder Alarmbotenstoff. Pheromone können entspannen, aber auch Ängste auslösen. Bekannt sind Pheromone als Sexuallockstoffe. Der Mensch bildet sie im Achselschweiß und auf der Haut. Es gibt die Vermutung, Pheromone seien verantwortlich dafür, ob wir uns sympathisch sind oder nicht. Doch: Pheromone riechen nach nichts. Vomeronasalen Organ nimmt Pheromone wahr Unsere Nase spielt eine viel größere Rolle als bisher vermutet. Diesem Phänomen sind heute weltweit Wissenschaftler auf der Spur. Besonders beim Kennenlernen eines Menschen kann man sich auf seine Nase verlassen, auch wenn man gar nicht bewusst merkt, was man eigentlich wahrnimmt. Dafür ist das  Vomeronasalen Organ, kurz VNO, verantwortlich, das in unserer Nasenscheidewand sitzt und für die Wahrnehmung von Pheromonen zuständig ist. Das haben Untersuchungen der Technischen Universität Dresden ergeben. Der menschliche Pheromonrezeptor wird durch einen jasminartigen Duft aktiviert. Ein weiterer Test im Kernspintomografen offenbart, dass die Pheromone ganz andere Hirnzentren aktivieren als normale Duftstoffe. Menschen reagieren auf Pheromone anders als Tiere Auch scheint die Pheromonwirkung beim Menschen, anders als bei den Tieren, nicht zu reflexartigen Reaktionen zu führen. Es gebe einige wenige Hinweise, dass spezifische Reizstoffe des Vomeronasalen Organs möglicherweise auch beim Menschen Änderungen im Verhalten hervorrufen, sagt Thomas Hummel vom Riech- und Schmeckzentrum der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität. „Wenn Sie einer Schlange das VNO entfernen, verhungert das Tier, weil es seine Beute nicht mehr erkennt“, erzählte Hummel. „Das VNO ist beim Tier wesentlicher Teil der Chemosensorik“, erklärte er. Es nehme die Moleküle von Chemikalien und Ausdünstungen wie Benzin oder Nikotin wahr. Seine Funktion beim Menschen sei aber noch ungeklärt. Mit Sicherheit ausgeschlossen werden könne jedoch nicht, dass Gerüche über das VNO auch beim Menschen bei der Partnerwahl eine Rolle spielen. Informationen über Duftforschung liefern die imedo-Gesundheitsnews. Das Ausreißen von Nasenhaaren kann zu Infektionen führen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über dieses Thema. Erkältungen können Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Nasenschleimhaut schützen. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.
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