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Vorsorge: Chlamydien-Screening

14. Mai 2008 2 Kommentare
Ergebnissen einer australischen Befragung zufolge, möchten Frauen keine Informationen über ihr Sexualleben an den behandelnden Arzt weitergeben. Auch dann nicht, wenn es um ein Screening zur Feststellung von Chlamydien geht. Im Notfall würden die 16 bis 24-jährigen Frauen auch zur Lüge greifen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Chlamydien – ein gefährliches Bakterium Chlamydien sind Bakterien, die sich innerhalb einer Wirtszelle vermehren. Die ursprüngliche Bezeichnung Chlamydos stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Mantel. Dieser Bakterium-Mantel infiziert Menschen und löst Krankheiten beispielsweise im Bereich der Atemwege und Schleimhäute aus. Besonders gefährlich ist die Infektion im Genitalbereich, die zur Erblindung und Unfruchtbarkeit führen kann. Der Auslöser der Erkrankung im Genitalbereich ist das Chlamydien-Bakterium trachomatis. Dies ist die gefährlichste und infektiöseste Bakterienart, die sexuell übertragbaren Viren die Ausbreitung im Körper erleichtert. Etwa 80 Prozent der infizierten Personen sind Überträger. B ihnen selbst jedoch machen sich keinerlei Symptome bemerkbar. Infektion durch Chlamydia trachomatis im Genitalbereich Spricht ein Arzt von einer Chlamydien-Infektion, meint er meist eine durch Geschlechtsverkehr übertragbare Infektion durch das Bakterium Chlamydia trachomatis. Chlamydia trachomatis ist ein signifikanter Schleimhautparasit, der ohne Ausnahme den Menschen infiziert. Dieser Erzeuger kann sich höchst bösartig auf die Schwangerschaft der Infizierten auswirken. Von einer Eileiterschwangerschaft, über Frühgeburt bis hin zur Unfruchtbarkeit - für die Gesundheit der Frau und ihres Kindes kann es kritisch und gefährlich werden. Sexuell übertragbare Krankheiten, wie zum Beispiel der HIV-Virus, haben durch das Bakterium Chlamydia, eine viel höhere Chance im Körper anzudocken und infolgedessen die Betroffene anzustecken. Sexualbefragung - in der Not wird gelogen An der Universität in Melbourne in Australien wurde jetzt eine Untersuchung zum Chlamydien-Screening durchgeführt. Diese präventive Maßnahme soll demnächst in Australien zu den Standarduntersuchungen gehören. Aufgrund dessen wurden 16 -24-jährige Australierinnen zur möglichen Nutzung dieses Angebotes befragt. Für eine ärztliche Einschätzung sollten sie Fragen zu ihrem Sexualleben beantworten, mit dem Resultat, dass sie sich nicht hierzu äußern wollten und angaben, im Notfall auch auf Lügen auszuweichen. Da jedoch ein generelles Interesse dem Screening gegenüber besteht, sind Forscher gewillt diese Art der Untersuchung zu einem Standardangebot zu machen, ohne jedoch persönliche Fragebögen mit einzubinden. In Deutschland wurde 2007 ein jährliches Testangebot für Frauen unter 25 beschlossen. Der Gemeinsame Bundesausschuss entschied desweiteren eine Empfehlung zur Blutabnahme mit der Intention der Feststellung von HIV-Antikörpern. Eine ebenfall gefährliche Geschlechtskrankheit ist Syphilis. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews. Zudem hat sich die imedo-Gesundheitsredaktion mit Symptomen und Vorsorge von Infektionen beschäftigt.
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