Das Geheimnis der Schokolade war schon den Mayas und den Azteken bekannt. Sie nutzten Kakaobutter als Basis für Wundsalben und kannten verschiedene, medizinische Wirkungen. So wurde Kakao gegen Fieber und bei Herz- und Atembeschwerden empfohlen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Schokolade.
Geschichte der Schokolade
Bereits 1500 v. Chr. war die Kakaopflanze bei den Tolteken, die damals im mexikanischen Tiefland lebten, bekannt. Als im 12. Jahrhundert die Azteken die Tolteken unterwarfen, übernahmen diese auch ihre Kakaokultur. Kakaobohnen wurden bei den Azteken sogar als Zahlungsmittel verwendet. Auch die Maya kannten die Kakaobohne. Die Kakaopflanze war für das Volk göttlichen Ursprungs. Sie verehrten sogar einen Kakaogott, Ek Chuah. Sowohl für die Azteken als auch die Maya war Kakao ein berauschendes Lebensmittel, das nur Männern vorbehalten sein sollte. Außerdem war der Genuss Adligen und hochstehenden Personen vorbehalten. Hernán Cortés, der Eroberer des Aztekenreiches, brachte die Kakaobohne 1528 nach Spanien, Kakao fand zunächst wenig Anklang in Europa. Erst als man auf die Idee kam, das bittere Getränk mit Rohrzucker oder Honig zu süßen, wurde es populär. Sowohl in Lateinamerika als auch in Europa galt Schokolade als Arzneimittel. Man sagte ihr kräftigende und beruhigende Wirkung nach und sie galt auch als Aphrodisiakum. Schokolade wurde noch bis ins 19. Jahrhundert als 'Kräftigungsmittel' in Apotheken verkauft. 1819 wurde die erste Schokoladenfabrik von François-Louis Cailler in Vevey in der Schweiz gegründet. Daniel Peter und Nenri Nestlé brachten 1875 die erste Milchschokolade auf den Markt.
Nutzen Sie die Kraft der Schokolade
Glück naschen:
Lassen Sie ein Stück dunkle Schokolade auf Ihrer Zunge zergehen. Das Ergebnis: Ihre Laune bessert sich. Denn durch die Schokolade steigt der Tryptophan-Gehalt im Blut. Ihr Körper wandelt diesen Stoff zu Serotonin, dem so genannten Glückshormon, um.
Schön trinken:
Genießen Sie eine große Tasse Kakao - aus dunklerem Pulver. Wer regelmäßig den Göttertrunk zu sich nimmt, tut damit seiner Haut Gutes. Der Grund: Er enthält das Flavanol. Dieses so genannte Antioxidans greift zellschädigende Substanzen an und neutralisiert sie. Dadurch wird die Haut bei regelmäßigem Konsum besser durchblutet, ist resistenter gegen UV-Strahlen. Auch die Struktur und Feuchtigkeit verbessern sich.
Samtweich pflegen:
Nach dem Baden braucht die Haut besonders intensive Pflege. Trockene Haut wird dank Kakao wieder streichelzart.
Nutzen von Schokolade
Kakao ist ein echtes Multitalent: Er schenkt Feuchtigkeit, unterstützt die Rückfettung der Haut und macht sie streichelzart. Zudem glättet der natürliche Schönmacher, spendet Feuchtigkeit und schützt vor Hautalterung. Der Grund: So genannte Kakao-Polyphenole werden als Konservierungsstoffe aktiv - sie fangen die für den Alterungsprozess der Hautzellen verantwortlichen freien Radikale ein und neutralisieren sie. Das Ergebnis: Die Haut wirkt straffer.
Dass ein Stück Schokolade auch gesund ist und Gummibärchen vor Karies schützen, verraten die imedo-Gesundheitsnews.
