Die große Koalition hat einen Beschluss zur Kinderbetreuung verabschiedet. Sie möchte die Krippensituation in Deutschland verbessern. Im Jahr 2013 soll jedes dritte Kind unter drei Jahren nicht nur einen Anspruch auf Betreuung zustehen, sondern auch den Platz erhalten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
Die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, tätig in der CDU, plant einen Ausbau von Krippenbetreuung. Bis 2013 soll jedes Kind zwischen einem Jahr und drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz haben. Hier sollen insbesondere Alleinerziehende bevorzugt werden. Zur realistischen Durchsetzung sind Angebote, wie Tagesmütterplätze geplant, welche 30 Prozent der Betreuung übernehmen sollen. Weitere Zuschüsse sollen in die Betriebskindergärten fließen. Die Bundesregierung möchte so die privaten Angebote fördern. Das umstrittene Betreuungsgeld wird bleiben und soll vor allem Eltern, die sich für die Betreuung von zu Hause aus entschieden haben, finanziell entlasten. Bei dem geplanten Betreuungsgeld von circa 150 Euro pro Monat, kommen 2,7 Milliarden Euro pro Jahr auf die Bundesrepublik zu.
Finanzierung der Kinderbetreuung in Deutschland
Die Bundesregierung plant ein Sondervermögen von 2,15 Milliarden für die Kinderbetreuung ein. Etwa ein Drittel der Gesamtkosten werden hiervon finanziert. Von 2009 bis 2013 werden insbesondere Kommunen bezuschusst und Gelder für bauliche Maßnahmen, Renovierungen und Ausstattungen der Einrichtungen durchgesetzt. Ab 2013 sollen dann jährlich 770 Millionen Euro für die Betriebskosten der Kinderbetreuung einfließen.
Das eigene Kind in eine Einrichtung zur Kinderbetreuung zu geben ist nicht nur zeitsparend sondern auch gesund. Die imedo-Gesundheitsnews berichten: Soziale Kontakte bewahren Kinder vor Leukämie.
Die imedo-Gesundheitsnews verraten zudem, wo sich deutsche Läuse am wohlsten fühlen.
