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ökologisch kontrolliert und ohne gentechnische Veränderungen angebaut werden,
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konventionelle Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm werden nicht eingesetzt,
- ionisierende Bestrahlung findet nicht statt und es sind weniger Lebensmittelzusatzstoffe als in konventionellen Lebensmitteln enthalten.
Bio ist in. Das ergab eine Befragung in der die Verbraucher angaben, auch einen höheren Preis zu akzeptieren. 38 Prozent sind sogar bereit für Bio-Produkte einen Preisaufschlag von mehr als 10 Prozent zu zahlen. Am meisten wird bei Gemüse, Obst und Fleisch (etwa 75 Prozent) auf „Bio“ geachtet, bei den Produktkategorien Milch und Fisch sind es circa 30 Prozent. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
Für die eigene Gesundheit: Bio-Produkte liegen im Trend
Auf die steigende Nachfrage wird seitens des Handels reagiert, man wittert lukratives Geschäft: 59 Prozent der befragten Handelsunternehmen haben diese Entwicklung in ihrer strategischen Marschroute berücksichtigt. „Heute kann es sich kein Handelsunternehmen mehr leisten, auf Bio zu verzichten“, so Peter Schommer, Partner bei Ernst & Young. „Wer den Bio-Trend ignoriert, droht Kunden und Marktanteile zu verlieren“. Auch liegen die Gewinnspannen im Vergleich zu den konservativen Lebensmitteln höher.
Was bedeutet „Bio“ überhaupt?
„Das Bild, das die Verbraucher von Bio haben, ist ziemlich diffus und hat oft mit der Realität wenig zu tun“, kommentiert Thomas Harms, Partner bei Ernst & Young. Gesunde Ernährung, artgerechte Tierhaltung und Artenschutz, gute Nährwerte und Umweltschutz, Einsparung von Energie: so definieren Verbraucher Bio-Produkte. Ein klares Bild besteht nicht, denn "Bio" hat nicht zwingend etwas mit artgerechter Tierhaltung oder Umweltschutz zu tun. Vielmehr sind Bio-Produkte Lebensmittel, welche:
