Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor schnellem Schlucken und Schlingen. Im schlimmsten Fall führt es sogar zu einer Magenschleimhautentzündung. Übelkeit und Erbrechen sind die Folge. Gastroenterologe Elmar Zehnter erklärt, wie die Gastritis entsteht und was man dagegen tun kann.
Regelmäßig wiederkehrende Druckschmerzen im Oberbauch können auf eine Magenschleimhautentzündung hindeuten. Als weitere Symptome einer sogenannten Gastritis träten häufig Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit auf, sagt der Dortmunder Arzt Elmar Zehnter vom Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen. Dazu müssten die Erkrankten meist ständig sauer aufstoßen, insbesondere nach den Mahlzeiten.
Falsche Essgewohnheiten schlagen auf den Magen
Eine Gastritis kann nach Angaben des Magen-Darm-Experten unterschiedliche Ursachen haben und sowohl akut als auch chronisch auftreten. Zu den Risikofaktoren gehörten unter anderem Rauchen, häufiger Alkoholgenuss, Stress oder eine zu lange, unkontrollierte Einnahme freiverkäuflicher Schmerzmittel. Häufig seien auch durch Helicobacter-Bakterien verursachte Infektionen für die Entzündung verantwortlich. Außerdem können falsche Essgewohnheiten auf den Magen schlagen. "Schnelles Schlucken und Schlingen machen dem Magen sehr zu schaffen", warnt Zehnter.
Behandlung der Gastritis
Leichtere Formen der Magenschleimhautentzündung können laut Zehnter zunächst mit Medikamenten auf alkalischer Basis aus der Apotheke behandelt werden, die die überschüssige Magensäure neutralisieren. Wenn die Beschwerden allerdings länger als fünf Tage andauerten, Schluckbeschwerden aufträten oder Blut erbrochen werde, müsse man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, sagt der Mediziner. Denn eine unbehandelte Gastritis könne schwere Krankheiten wie ein Magengeschwür oder Magenkrebs nach sich ziehen.
Informationen über Probiotika, die die Verdauung unterstützen und Magen-Darm-Probleme vorbeugen, finden sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.
