30 Medium Mineralwässer in PET-Flaschen hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Getestet wurden unter anderem der Acetaldehyd-Gehalt im Wasser und die Mineralstoffmengen. Das Ergebnis: Die Mineralwässer von Discountern gehen als Verlierer aus dem Test hervor. Im Mineralwasser war der Acetaldehyd-Gehalt zu hoch und an Mineralstoffen wird gespart. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Acetaldehyd und Mineralstoffe im Mineralwasser.
Veränderter Geschmack durch Acetaldehyd im Mineralwasser
Wasser ist nicht gleich Wasser. Über den Geschmack lässt sich streiten, über den Acetaldehyd-Gehalt nicht. Acetaldehyd entsteht bei der Produktion der PET-Flaschen und kann nach dem Befüllen der Flaschen in das Wasser übergehen. Gesundheitsschädigend sind die gefundenen Mengen nicht, aber sie verändern den Geschmack. Die Hersteller haben sich deshalb selbst eine Grenze von 10 Mikrogramm pro Liter gesetzt. Aber nicht alle halten sich daran.
Die Mehrwegflaschen der teuren Markenwässer enthalten einen Acetaldehyd-Blocker. Die meisten Discounter verkaufen ihre Mineralwässer in Einwegflaschen und sparen sich die Kosten für den Blocker. Bei neun von 19 getesteten Eigenmarken verschiedener Discounter waren die Werte in Ordnung, bei den restlichen zehn jedoch nicht.
Mineralstoffgehalt gering
Mit oft nur 13 Cent pro Liter sind die Eigenmarken der Discounter zwar sehr günstig, in Sachen Qualität bleiben die meisten von ihnen den Markenwässern allerdings unterlegen. Nur drei der günstigen Wässer weisen, laut Stiftung Warentest, keine Beeinträchtigung des Geschmacks auf: das Claudius Mineralwasser von Aldi-Nord, die Heinberg Quelle von Edeka und Clausbach-Brunnen von Kaufland.
Der Test ergab auch, dass über die Hälfte der Wässer mineralstoffarm sind. Sie enthalten unter anderem wenig Kalzium und Kalium. Apollinaris hat die meisten Mineralstoffe, das Penny-Wasser bildet das Schlusslicht. Kunden können sich auf die Angaben des Etiketts verlassen. Die angegebenen Mengen der Inhalte entsprachen denen der Testergebnisse.
Erste Reaktionen auf den Test gab es bereits: Aldi Nord kündigte an, den Acetaldehyd-Blocker für das Mineralwasser Brandenburger Urstromquelle noch im Juli 2008 einzusetzen.
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