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Gepflegte Männer: Wasser und Kernseife reichen nicht mehr aus

26. Oktober 2008 Ein Kommentar
Ein Stück Seife, Wasser und ein Handtuch – das war für viele Männer der Inbegriff von Körperpflege. Während Frauen schon immer Zeit und Geld in ihre Schönheit investierten, betrieben Männer lange Zeit wenig Aufwand. Sie benutzten die Seife oder das Shampoo, das ihre Frauen ins Bad stellten, verwendeten Deos nur auf Aufforderung und kauften nicht einmal Rasiercreme, Klingen oder ihr After-Shave selbst. Männerpflege war Frauensache. So einfach macht man(n) sich das heute nicht mehr. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Männer sind zunehmend körperbewusst, kaufen ihre Körperpflegeprodukte selbst ein, frischen fahle Bürohaut mit Make-up auf und lassen sich sogar – noch vor einigen Jahren undenkbar – in Schönheitssalons behandeln. Die reagieren mit speziellen Angeboten auf die Nachfrage. Auch die Kosmetikindustrie schätzt den Mann als potentiellen Kunden. Der Markt an Herrenkosmetik ist im vergangenen Jahr um knapp 10 Prozent gewachsen. Über 883 Millionen gaben Männer allein in diesem Bereich aus – hauptsächlich für hochpreisige Düfte und Pflegecremes. Und dieses Segment hat – laut Industrieverband Körperpflege und Waschmittel, kurz IKW, auch in Zukunft noch ein erhebliches Wachstumspotential. Grundsätzlich gilt für Männer- und Frauenhaut das Gleiche: Jeder muss sie reinigen und pflegen, es gibt empfindlichere Hautpartien, die mehr Aufmerksamkeit verlangen und es existieren verschiedene Hauttypen, die unterschiedliche Pflegeprodukte benötigen. Trotzdem gibt es einige Unterschiede. Dickere Haut und höhere Talgproduktion Dass Männer ein dickes Fell besitzen, haben Frauen ja schon immer gewusst. Aber Männer haben in der Tat eine dickere Haut, das ist wissenschaftlich belegt. Die männliche Haut ist etwa 15 bis 20 Prozent dicker als die weibliche, sie ist fettiger und speichert mehr Wasser. Der positive Effekt: Männerhaut ist besser gegen Umwelteinflüsse geschützt, wirkt länger straff und tendiert weniger zu Knitterfalten, wenn sie in die Jahre kommt. Der Nachteil: Sie neigt wegen der erhöhten Talgproduktion und der größeren Anzahl an Talgdrüsen häufiger zu Akne. Männer, die sich gerne aus dem Cremetopf ihrer Partnerin bedienen, sind schlecht beraten. Denn Pflegecremes für Frauen sind meist zu fetthaltig und verstärken Unreinheiten bei fetter Haut. Problembereich der Haut: Bartzone Allein in der Bartzone wachsen zwischen 5000 und 25.000 Haare - täglich etwa 0,4 Millimeter – und so verbringt der durchschnittliche Mann etwa 3000 Stunden seines Lebens damit, sich zu rasieren. Für die Haut eine anstrengende Prozedur. Viele Männer mit fetter Haut neigen zu Entzündungen im Bereich der Barthaare, oft mit unangenehmen Pusteln. Und verstärken das Problem mit jeder Rasur, denn Männer verschleppen die Entzündungskeime dabei. Vieles spricht in solchen Fällen für Einmal-Rasierer. Bei fetter Haut wird alkoholhaltiges After-Shave meist gut vertragen. Männer mit trockener Haut bevorzugen oft die elektrische Rasur. Im Anschluss an die Entfernung der Barthaare benötigen sie eine beruhigende After-Shave-Lotion. Alkohol trocknet die Haut noch mehr aus – und es kann ein unangenehmer „Rasurbrand“ entstehen. Spezielle Gesichtskosmetik für Männer ist also durchaus sinnvoll. Produktive Schweißdrüsen Männer schwitzen mehr als Frauen. Den „typisch männlichen“ Körpergeruch verdanken sie einem bakteriellen Zersetzungsprozess, die die männlichen Hormone in Körperschweiß zu unangenehm riechenden Steroiden abbauen. Und das klassische Männerproblem – Schweißfüße – lässt sich darauf zurückführen, dass sie an dieser Stelle stärker schwitzen. Mit täglichem Duschen, der Verwendung eines Deodorants (schränkt die Schweißbildung nicht ein, verbessert aber den Geruch) oder Antitranspirants (hemmt die Schweißproduktion), atmungsaktiven Schuhen und Strümpfen aus natürlichen Materialien, sowie dem Einsatz von Fußsprays, lässt sich das Problem in den meisten Fällen lösen. Sensible Haarpracht Kaum etwas belastet Männer so sehr wie Haarausfall. Schon ab dem 20. Lebensjahr setzt er bei vielen Männern ein und beschert ihnen Geheimratsecken, Tonsuren am Hinterkopf oder schütteres Haar. Mit dem Haar verlieren die Männer auch Selbstvertrauen – kaum ein anderes Körpermerkmal ist so stark mit Vitalität und Jugend verbunden wie volles kräftiges Haar. Doch kein Grund zur Besorgnis: Frauen finden eine offensiv getragene Glatze sehr viel attraktiver als eine verschämt überkämmte kahle Stelle. Und noch was – die meisten Frauen schauen zuerst auf die Hände. Mit schönen, gepflegten Händen kommt man(n) besser an, als mit einer tollen Haarpracht. Was insbesondere Männer freuen dürfte: Von wegen Bierbauch: Bierhefe macht schön und hält jung. Die imedo-Gesundheitsnews informieren.
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