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Burn-Out-Syndrom: Bis zu 200 Ärzte nehmen sich jährlich das Leben

24. Oktober 2008 Keine Kommentare
Immer mehr Ärzte werden selbst psychisch krank. Die Berufsgruppe der Ärzte ist diejenige, die am häufigsten am Burn-Out-Syndrom leidet. Einge werden alkohol- oder tablettenabhängig, Medienberichten zufolge nehmen sich jedes Jahr zwischen 100 und 200 Ärzte das Leben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Etwa 25 Prozent aller niedergelassenen Ärzte und 20 Prozent aller Ärzte in Krankenhäusern leiden an Burn-Out in unterschiedlichen Ausprägungen. „Der enorme Kostendruck und infolgedessen eine unmenschliche Arbeitsverdichtung machen immer mehr Ärzte krank“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe anlässlich des Deutsches Kongresses für Orthopädie und Unfallchirugie in Berlin. Viele Selbstmorde unter Ärzten 10 bis 15 Prozent aller Ärzte werden im Laufe ihres Lebens tabletten- oder alkoholahhängig. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge, bringen sich jährlich 100 bis 200 Ärzte um. Ärztinnen nehmen sich fünfmal so häufig das Leben, wie Angehörige anderer Berufsgruppe, ihre männlichen Kollegen dreimal so häufig. Die Mehrzahl von 900 befragten Ärzten klagt über Überstunden und Nachtdienste. Abwehrreaktion bei betroffenen Ärzten Neben den Wirtschaftsmanagern stellen Ärzte die Berufsgruppe, die am häufigsten vom Burn-Out-Syndrom betroffen ist. Vielen Ärzten ist gar nicht klar, dass sie ein Burn-Out haben. Gerade im Anfangsstadium ist die Krankheit schwer zu diagnostizieren. Facharzt Thomas Berger hat eigens für diese Thematik eine Internetseite gegründet. Er war vor zwei Jahren der erste, der über das Burn-Out-Syndrom bei Ärzten ein Buch veröffentlicht hat. Seinen Ansichten zufolge, führe der Begriff Burn-Out bei vielen Ärzten sofort zu einer Abwehrreaktion. Die Mediziner wollen sich vor der Diagnose schützen. Obwohl die Abwehr zwar verständlich ist, schadet sie den Betroffenen auf Dauer. Wie bei jeder anderen Krankheit auch sind die Heilungschancen bei Burn-Out größer, je früher der Patient es erkennt und behandeln lässt. Die imedo-Gesundheitsnews bieten ein Experteninterview mit dem Burnout- und Aminosäuren-Experten Prof. Dr. Jürgen Spona aus Wien. Mit Hilfe der Gruppe zum Thema Burnout, bietet die imedo-Gesundheitscommunity Betroffenen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.
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