Schlafmangel und Schlafstörungen sind keine Probleme Erwachsener. Immer mehr Jugendliche können schlecht einschlafen oder schlafen schlicht zu wenig. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt: Der Schlafmangel wirkt sich negativ auf die Schulleistungen der Jugendlichen aus.
Wie Erwachsene haben auch Heranwachsende ein unterschiedlich ausgeprägtes Schlafbedürfnis. Tritt aber über längere Zeit eine Tagesschläfrigkeit auf, ist das ein Hinweis auf eine zu geringe Schlafdauer. Dafür könne es unterschiedliche Gründe geben, sagt Hans-Ulrich Neumann von Bundesverband Kinder- und Jugendärzte. Oft gingen die Jugendlichen allerdings einfach nur zu spät ins Bett. Oft können sie zudem nicht schlafen, weil sie am späten Abend noch vor dem Computer sitzen oder laut Musik hören und deshalb keine Ruhe finden.
Ursachen für Schlafmangel
Es kann aber auch organische Ursachen geben. „Hält die Tagesschläfrigkeit an, obwohl der Jugendliche ausreichend schläft, sollte man einen Arzt aufsuchen“, rät Neumann. So können zum Beispiel vergrößerte Mandeln nachts zu Atemaussetzern führen. Auch eine Depression kann sich hinter den Schlafproblemen verbergen.
Schulleistungen leiden unter dem Schlafmangel Jugendlicher
Fortdauernder Schlafmangel kann zu Erschöpfungszuständen und auch zu Verhaltensänderungen führen - die Jugendlichen werden unruhig, ungeduldig und aufbrausend. Aber auch die Schulleistungen leiden, sagt Neumann: „Was die Kinder tagsüber lernen, wird im Gehirn in einen Arbeitsspeicher gepackt, der nachts im Schlaf auf die Festplatte überspielt wird.“
Die imedo-Gesundheitsnews weisen auf einen weiteren Grund hin, warum genügend Schlaf wichtig ist: Viel Schlaf schützt vor Erkältungen.
