Bewegungsmangel, Haltungsschwächen und Schwangerschaften sind häufig die Ursachen für Haltungsschäden. Ein Hohlkreuz ist oftmals die Folge. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt Haltungsschäden mit einer starken Bauchmuskulatur vorzubeugen. Dadurch lassen sich auch Folgeschäden, wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall, vermeiden.
Schmerzhafte Haltungsschäden wie das Hohlkreuz können Patienten durch regelmäßiges Training der Bauchmuskeln vermeiden. „Besonders die Lendenwirbelsäule wird durch eine kräftige Bauchmuskulatur stabilisiert“, sagt der Berliner Arzt Martin Talke vom Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die vorbeugende Stärkung der Muskeln habe gerade bei Rückenleiden wie der sogenannten Hyperlordose einen besonderen Stellenwert, denn eine bereits eingetretene Fehlhaltung sei bei Erwachsenen auch von Experten in den meisten Fällen nicht zu beseitigen.
Schlecht Sitzhaltung kommt vom Bewegungsmangel
Neben einer untrainierten Bauchmuskulatur gehören laut Talke vor allem Bewegungsmangel, Haltungsschwächen, Schwangerschaften oder eine schlechte Sitzhaltung zu den häufigsten Ursachen für ein Hohlkreuz. Im Gegensatz zum Rundrücken (Kyphose) sei das starke bis krankhafte Hohlkreuz auf eine konkave, also nach innen gewölbte Verkrümmung der Lendenwirbelsäule zurückzuführen, erläutert der Orthopäde. Die „hohle Krümmung“ des Rückens zeichne sich meist auch deutlich im Seitenprofil ab. Verbunden sei sie häufig mit Verspannungen und Schmerzen in der unteren Rückenmuskulatur.
Therapie gegen Haltungsschäden
Als Therapie gegen ein Hohlkreuz kommt nach Angaben des Orthopäden vor allem Krankengymnastik infrage. Erwachsene lernten dabei Übungen zur Stärkung von Rücken- und Bauchmuskeln, mit denen die Beschwerden kontrolliert werden könnten, sagt Talke. Eine vollständige Rückbildung des Haltungsfehlers sei zwar nicht möglich, aber mit Hilfe der Übungen könnten weitere Risiken, wie ein Bandscheibenvorfall, vermieden werden.
Wie gesund Bodybuilding ist, verrät die Gesundheitskolumne der imedo-Gesundheitsnews.
