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Männer mit Brüdern zeugen öfter Söhne

17. Dezember 2008 Ein Kommentar
Es gibt ja viele Geschichten darüber, wie man das Geschlecht des Nachwuchses vor der Schwangerschaft beeinflussen kann. Eine Auswertung von Familienstammbäumen an der Universität Newcastle zeigt, dass die Geschlechterverteilung in Familien einen Einfluss auf das Geschlecht des Kindes haben soll. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Die Tendenz, eher Söhne oder eher Töchter zu zeugen, erben Männer von ihren Eltern. Das zeigt eine statistische Untersuchung von Bevölkerungsdaten und Familienstammbäumen aus Nordamerika und Europa. Die Forscher um Corry Gellatly von der Universität in Newcastle untersuchten 927 verschiedene Stammbäume und werteten die Daten von insgesamt mehr als einer halben Million Menschen aus. Dabei fanden sie heraus, dass Männer mit vielen Brüdern mit größerer Wahrscheinlichkeit männliche Nachfahren zeugen. Der Effekt zeigt sich aber auch bei Männern, die viele Schwestern haben. Sie sind Väter von überdurchschnittlich vielen Mädchen. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen die Wissenschaftler im Fachmagazin „Evolutionary Biology“ vor. Geschlechtschromosomen des Vaters bestimmen das Geschlecht des Kindes Das Geschlecht eines Kindes wird durch die Geschlechtschromosomen des Vaters festgelegt. Der Chromosomensatz einer Frau besteht immer aus zwei X-Chromosomen, während der Satz des Mannes immer aus einem X- und einem Y-Chromosom besteht. Bei der Verschmelzung der Eizelle der Frau mit dem männlichen Spermium steuern beide Partner immer nur ein Geschlechtschromosom des Chromosomenpaares bei. Da das Spermium ein X- oder ein Y-Chromosom in sich trägt, legt der Mann das Geschlecht des Kindes fest. Allele des Mannes steuern Verhältnis von X- und Y-Spermien Daher wirken sich die geerbten Gene nur bei den Männern auf die Geschlechterverteilung ihres Nachwuchses aus. Aus diesem Grund sei bei Frauen auch keine Vorhersage über diese Wahrscheinlichkeit möglich, erklärt Gellatly. Da Männer die Gene zur Veranlagung, entweder mehr Jungen oder mehr Mädchen zu zeugen, von ihren Eltern erben, nehmen die Wissenschaftler an, dass Männer zwei Ausprägungen, genannt Allele, in sich tragen. Diese steuern das Verhältnis von X- und Y-Spermien. Es gibt drei verschiedene Kombinationsmöglichkeiten des Gens: mehr Y-, mehr X- oder ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den X- und den Y-Spermien. Mehr Söhne nach dem Krieg Das Gen hat einen regulierenden Effekt auf das Geschlechterverhältnis. So sorgte der Mechanismus nach dem Ersten Weltkrieg für einen regelrechten Boom von männlichen Kindern. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass einer von vielen Söhnen den Krieg überlebte, war höher als bei Familien mit nur einem männlichen Nachkommen. Die überlebenden Soldaten hatten die Veranlagung zu vielen Söhnen von ihren Eltern geerbt und zeugten nach dem Krieg besonders viele männliche Kinder. So glich sich die Anzahl von Männern und Frauen in der Bevölkerung erneut aneinander an. Die Experten des Gesundheitsportals imedo halten pauschale Schlussfolgerungen, die aufgrund statsistischer Auswertung getroffen werden, für diskussionswürdig. Um eine nachvollziehbare, wissenschaftlich fundierte Aussage zu treffen, ist es erforderlich, humangenetische Grundlagenforschung zu betreiben. Jedes fünfte Paar in Deutschland betrifft der unerfüllte Kinderwunsch. Mehr Informationen erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.
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