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Limit für Bestzeiten beim Laufen ist fast erreicht

28. November 2008 Keine Kommentare
Ob bei den Olympischen Sommerspielen oder Weltmeisterschaften - immer wieder brechen Sportler Rekorde oder erzielen Bestzeiten. Doch der Schnelligkeit und vor allem ihrer Steigerung sind natürliche Grenzen gesetzt. Dies hat nun ein amerikanischer Wissenschaftler erforscht. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Der absolute Weltrekord im 100-Meter-Sprint wird sich bei 9,48 Sekunden einpendeln. Das schließt ein amerikanischer Forscher aus Berechnungen, die auf den Daten der Bestzeiten von Sportveranstaltungen des vergangenen Jahrhunderts basieren. Zusätzlich untersuchte er auch die Entwicklung der Rundenzeiten von Hunde- und Pferderennen, deren Daten bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Sein Fazit: Es muss ein Geschwindigkeitslimit für Laufsportarten in den verschiedenen Disziplinen geben. Über seine Arbeit berichtet Mark Danny von der Stanford-Universität im Fachmagazin „Journal of Experimental Biology“. Tiersportarten: Rundenbestzeiten im Laufen stagnieren Bei seinen statistischen Auswertungen stellte der Forscher fest, dass sich die Rundenbestzeiten bei den Tiersportarten seit den 1970er Jahren kaum verbessert haben. So stagnierten beim klassischen Kentucky Derby bereits seit 1949 die Bestzeiten der Vollblutpferde im Galopprennen, bei anderen Pferderennen flachte die Leistung der Tiere in den 1970er Jahren ab. Die heute noch mögliche Verbesserung der Rennleistung liegt bei gerade einmal einem Prozent, sagt Danny. Zum Vergleich: Vor der Stagnation hatten sich die Rundenzeiten der Siegerpferde seit Beginn der Aufzeichnungen um 13 Prozent verkürzt. Auch bei der Analyse der Daten der größten Hunderennen zwischen 1927 und 2008 zeichnete sich bereits in den 70er Jahren eine Stagnation der Ergebnisse ab. Die voraussichtliche, zukünftige Leistungssteigerung gegenüber aktuellen Rekorden beträgt lediglich zwischen 0,29 und 0,92 Prozent, errechnete Danny. Frauen laufen näher am Limit als Männer Beim Menschen sieht die Situation noch etwas anders aus: Während die Frauen den Daten zufolge bereits seit den 1970er Jahren nah am Geschwindigkeitslimit laufen, haben Männer die Stagnationsgrenze wohl noch nicht erreicht. Viel Raum für weitere Verbesserungen lassen die Hochrechnungen zwar nicht. Trotzdem seien noch Steigerungen möglich, sagt Danny: Männliche Sprinter könnten die Ziellinie 0,21 Sekunden früher erreichen als Usain Bolt, der die 100 Meter in 9,69 Sekunden zurücklegte. Bei weiblichen Läuferinnen beträgt das Verbesserungspotenzial des aktuellen Rekords sogar 0,4 Sekunden. Langstreckenläufern sagt der Forscher ebenfalls die Möglichkeit neuer Rekorde voraus: Männer könnten das Ziel nach 42,195 Kilometern bis zu vier Minuten früher erreichen als bisher, Frauen etwa drei Minuten früher. Bei Frauen liegt demnach der aktuelle Weltrekord von 2 Stunden, 15 Minuten und 25 Sekunden schon sehr nahe an der berechneten Bestmarke, erklärt Danny. Die Ursachen für diese Leistungslimits sind unklar, einzelne mechanische oder physiologische Faktoren schließt Danny jedoch aus. Auch Diabetiker können Weltmeister werden. Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Matthias Steiners Olympiaprogramm für Diabetiker.
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