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Erkältungsvirus stammt von Vogelgrippe ab

21. November 2008 Keine Kommentare
Vor einiger Zeit war die Angst vor der Vogelgrippe groß - dabei ist sie längst unter uns. Zumindest in Form einer Erkältung. Ein Virenstamm, der Erkältungen bei kleinen Kindern verursacht, hat seine engsten Verwandten in der Vogelwelt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Ein vor allem bei Kindern häufiges Erkältungsvirus hat ursprünglich Vögel befallen und erst vor etwa 200 Jahren den Sprung auf den Menschen geschafft. Das entdeckten Forscher, als sie die Gene des Virus mit denen eines verwandten Erregers verglichen, der auch heute noch ausschließlich Vögel infiziert. Das Humane Metapneumovirus oder HMPV, so der Name der menschlichen Variante, kommt mittlerweile weltweit vor und kann Infektionen der oberen und der unteren Atemwege verursachen. Ihre Arbeit stellen Miranda de Graaf von der Erasmus-Universität in Rotterdam und ihr Team im Fachmagazin „Journal of General Virology“ vor. Der Ursprung der Grippeviren Entdeckt wurde HMPV zwar erst im Jahr 2001, die Untersuchung von eingelagerten Blutproben zeigte jedoch, dass das Virus bereits in den 1950er Jahren weit verbreitet war. Es ist unter anderem verwandt mit anderen Erkältungsviren und den Erregern von Mumps und Masern. Am stärksten ähnelt es jedoch einem Virus namens AMPV-C, das bei Geflügel akute Atemwegsinfektionen verursacht und ebenfalls weltweit vorkommt. Zweithäufigster Erkältungsvirus bei Kindern Die ausgeprägte Ähnlichkeit habe den Schluss nahegelegt, dass HMPV aus AMPV-C entstanden sein könnte, erläutert Mitautor Ron Fouchier. Tatsächlich bestätigte sich dieser Verdacht, als er und seine Kollegen Virusproben aus einem Zeitraum von 25 Jahren analysierten. Dabei rechneten sie ausgehend von der aktuellen Veränderungsrate pro Jahr zurück, wie viel Zeit seit der Trennung der beiden Stämme vergangen sein muss: Die Menschen- und die Vogelvariante stammen demnach von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der bis vor etwa 200 Jahren existierte. Die genetische Vielfalt, die heute beim HMPV zu finden ist, entwickelte sich dann innerhalb der vergangenen 130 Jahre. Da AMPV-C zudem in sehr viel mehr verschiedenen Varianten vorkommt als die humane Form, müsse HMPV aus dem Vogelvirus entstanden sein, so die Schlussfolgerung der Forscher. Heute ist er der zweithäufigste Erkältungserreger bei kleinen Kindern, und im Alter von fünf Jahren hat nahezu jedes Kind mindestens eine HMPV-Infektion hinter sich. Die Symptome reichen von leichten Beschwerden wie einer laufenden Nase, einem rauen Hals, Husten und leichtem Fieber bis hin zu schwereren Fällen von Bronchitis und Lungenentzündung. Informieren sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews über die Bekämpfung von Grippe.
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