Am 11.11. ist es wieder soweit: Die fünfte Jahreszeit beginnt um 11.11 Uhr. Und mit ihr die Zeit der Faschingsparties, leicht bekleideten Funkenmariechen, hochprozentigen Parties und Karnevalsumzügen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat einen Jecken befragt, wie man sich in dieser Zeit gesund hält.
Um Punkt 11.11 Uhr geht am elften November wieder los: die fünfte Jahreszeit, auch bekannt als Karneval oder Fasching, je nachdem, wo man wohnt, beginnt. Ulrich Männig kommt aus der Nähe von Köln, ist Gesundheitsexperte und selbst leidenschaftlicher „Jeck“. Er verrät imedo, worauf es ankommt.
Auch, wenn es viele so halten: „Die fünfte Jahreszeit ist kein Freibrief für hemmungsloses (Be-)Saufen“, sagt Männig. Dies gelte insbesondere für Jugendliche. Wenn es dann doch mehr werden sollte, als geplant, kommt es auf die Grundlage an. Wer weiß, dass es hochprozentig wird, sollte ausnahmsweise zu fett- und eiweißreichen Nahrungsmitteln greifen. Pizza, Nudeln in Sahnesoße, Nudelsalate, Thunfisch oder Eiergerichte liegen länger im Magen und verzögern die Aufnahme des Alkohols ins Blut. Auch Vitamin- oder Basenpräparate, zwei bis drei Stunden vor Partybeginn eingenommen, können hilfreich sein.
Fasching erfordert Trinken mit Köpfchen
Ist die Grundlage gelegt, kommt es darauf an, mit Köpfchen zu trinken. Nicht zu empfehlen ist ein wildes Durcheinander. „Kölsch und Korn, in Köln Schabau genannt, ist zwar gut für die Stimmung, aber zusammen mit dem derzeitigen Wetter schlecht für die Stimme“, sagt der Jeck Männig. Prinzipiell sollten auch Jecken nicht wild durcheinander trinken.
Zwischen den Getränken sollten Betroffene auch immer mal wieder einen Snack zu sich nehmen. In Köln isst der Karnevalist Bloodwoorscht oder Flönz, also Blutwurst, oder auch Rievkooche, beziehungsweise Reibekuchen. Günstig ist aber alles, was fettig, salzig und ungesund ist und worum man ansonsten einen Bogen machen sollte. Da Alkohol den Körper austrocknet und ihm Elektrolyte entzieht, ist es empfehlenswert, zwischendurch Mineralwasser oder isotonische Getränke zu sich zu nehmen.
Mit warmer Kleidung zum Karneval
In Anbetracht der Tatsache, dass die fünfte Jahreszeit gleichzeitig die kalte ist, rät Ulrich Männig zu warmer Kleidung. Außerdem sollte man, auch wenn es dazu gehört, nicht allzu freizügig „Bützche“, also Küsschen, verteilen. Denn so verbreiten sich Viren und Bakterien am schnellsten.
Was viele Jecken freuen dürfte: Von wegen Bierbauch: Bierhefe macht schön und hält jung. Die imedo-Gesundheitsnews informieren.
