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Kopfhörer können Herzschrittmacher beeinträchtigen

9. November 2008 Ein Kommentar
In der U-Bahn mal eben den MP3-Player anmachen und ein wenig Musik hören?  Herzpatienten kann das unter Umständen gefährden. Das Internet-Gsundheitsportal www.imedo.de berichtet. Kopfhörer von MP3-Playern können implantierte Defibrillatoren und Herzschrittmacher stören. Gelange der, in den Kopfhörer eingebaute Magnet, näher als drei Zentimeter an ein solches Gerät heran, könne das den Rhythmus des Schrittmachers aus dem Takt bringen oder den Defibrillator vorübergehend deaktivieren, berichten Forscher um William Maisel vom Beth Israel Medical Center in Boston auf einer Tagung der American Heart Association in New Orleans. Beides könnte für den Betroffenen schwere Folgen haben. Schon geringe Mengen Magnetismus genügen um Herzschrittmacher zu stören Die meisten Kopfhörer von MP3-Playern enthalten eine Substanz namens Neodym, die magnetische Eigenschaften besitzt. Welchen Einfluss dieses Magnetfeld auf medizinische Geräte haben kann, testeten die Forscher mit acht verschiedenen Kopfhörermodellen an 60 Patienten mit Defibrillator oder Schrittmacher. Dazu befestigten sie die Hörer unmittelbar über dem Gerät an der Brust. Bei 14 Versuchspersonen konnten die Wissenschaftler eine Gerätestörung beobachten. Dabei zeigte sich bei 15 Prozent der Patienten mit Schrittmacher und bei 30 Prozent der Patienten mit Defibrillator eine Reaktion auf das Magnetfeld, das vom Kopfhörer ausging. In den meisten Fällen funktionierten die Geräte aber wieder normal, nachdem die Patienten den Hörer entfernt hatten. Eine Messung der Stärke des Magnetfelds ergab für einige Kopfhörermodelle eine magnetische Flussdichte von 20 Millitesla, oder sogar mehr. Für die getesteten Geräte könne allerdings schon ein Millitesla ausreichen, um deren Funktion zu beeinträchtigen, sagen die Forscher. Je weiter vom Herzschrittmacher entfernt, desto besser Auch wenn die gemessenen Werte 20-mal so hoch waren, konnten die Forscher keine Störungen feststellen, wenn die Kopfhörer mindestens drei Zentimeter von der Hautoberfläche entfernt waren. Patienten mit solchen Implantaten sollten also nicht allzu beunruhigt sein, erklärt Maisel. Vielmehr sollten diese darauf achten, die Hörer nicht in unmittelbarer Nähe zum Gerät zu tragen. Auch ein zu enger Körperkontakt mit anderen Menschen, die einen Kopfhörer tragen, sollten besagte Patienten vermeiden. Die imedo-Gesundheitsnews berichten: Das Herz kann als Generator des Herzschrittmachers fungieren.
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