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Dopamin-Produktion lässt im Alter nach

15. September 2008 Keine Kommentare
Mit dem Alter wird der Mensch offensichtlich nicht nur vergesslicher, sondern auch gleichgültiger. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass das Belohnungszentrum im Hirn weniger Dopamin ausschüttet, je älter man wird. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Das Belohnungssystem im Gehirn reagiert bei jüngeren Menschen stärker auf Belohnungsreize als bei älteren. Dies hängt damit zusammen, dass der Körper den Botenstoff Dopamin mit zunehmendem Alter in geringeren Mengen herstellt, wie ein Forscherteam um Karen Berman vom National Institute of Mental Health, kurz NIMH, in Bethesda in den USA herausfand. Über die Ergebnisse ihrer Untersuchung berichten die Neurowissenschaftler in der Fachzeitschrift „PNAS“. Glücksspiel für die Dopamin-Forschung Die Forscher untersuchten 20 junge Teilnehmer im Durchschnittsalter von 25 Jahren und 13 ältere Teilnehmer, die im Durchschnitt 66 Jahre alt waren. Diese nahmen an einer Art Glücksspiel teil, bei dem sie auf einem Bildschirm einen Spielautomaten sahen. Zunächst wurde den Probanden angezeigt, welchen Betrag sie im folgenden Durchgang gewinnen konnten, anschließend wurde der gewonnene Betrag eingeblendet. Gleichzeitig nahmen die Wissenschaftler mit einem Magnet-Resonanz-Tomographen, kurz MRT, Bilder des Gehirns auf. Sowohl wenn die Probanden einen Gewinn erwarteten, als auch wenn sie einen Gewinn erhalten hatten, reagierten bestimmte Regionen des Gehirns bei den Jüngeren deutlich stärker als bei den Älteren. Es handelte sich dabei um Gebiete im mittleren und vorderen Teil des Gehirns, die zum Belohnungssystem gerechnet werden. Je älter, desto stärker muss der Reiz sein, damit der Körper auf Dopamin reagiert Zusätzlich bestand zwischen der Reaktion der Belohnungszentren und dem Botenstoff Dopamin im Mittelhirn ein direkter Zusammenhang, stellte das Team um Faith Berman fest. Dopamin ist eine Substanz, die bei positiven Gefühlen eine wichtige Rolle spielt. So war bei den Jüngeren eine stärkere Dopaminproduktion mit einer verstärkten Aktivität im Stirnhirn verbunden. Bei den Älteren war dagegen die Aktivierung im Stirnhirn bei einem geringeren Dopaminlevel stärker. Die Erklärung dafür könnte sein, dass diese Hirnregion mit zunehmendem Alter weniger auf Dopamin reagiert und zum Ausgleich dafür stärker aktiviert werden muss. Dies zeige, dass das Gehirn Belohnungsreize mit zunehmendem Alter anders verarbeite und dass dies mit Veränderungen im Dopaminsystem zusammenhänge, schreiben die Forscher. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über die Rolle des Dopamins in Stresssituationen. Auch bei Übergewicht ist das Belohnungszentrum weniger sensibel. Lesen Sie mehr zu diesem Thema.
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