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Rosmarin und seine besondere Heilwirkung

2. Juli 2015 Keine Kommentare
Man kennt ihn aus der Küche. Meistens teilt er sich seinen Platz mit Basilikum und Petersilie, wird auf Kartoffeln gestreut, in Kräuterbutter geschwenkt und zusammen mit Fleisch in Alufolie gewickelt. Was aber viele nicht wissen ist, dass Rosmarin neben seinen vortrefflichen Eigenschaften als Gewürz auch ein vielfältiges Heilmittel ist. Bereits im Mittelalter wurden ihm heilende Kräfte zugeschrieben...

Der Allrounder Rosmarin

Zerstoßen, zermahlen oder als Öl wirkte er damals schon prima gegen Zahnschmerzen und offene Wunden. Mit einer Rosmarinsalbe kann man beispielsweise Rheuma und Migräne entgegenwirken. Er war sogar Bestandteil eines der ersten destillierten Parfüme. Die Mischung wurde nach der Königin Elisabeth von Ungarn benannt: „Ungarisches Wasser“. Im guten alten Kölnisch Wasser ist nach wie vor Rosmarinöl enthalten.

Steckbrief Rosmarin

NAME: lateinisch ros marinus („Tau des Meeres“) HERKUNFT: Zentraler und westlicher Mittelmeerraum, Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. MERKMALE: immergrüner, buschig verzweigter Strauch, aromatischer Duft, erreicht eine Größe von 0,5 bis 2 Meter. STANDORT: sonnige, trockene, kalkreiche Plätze bevorzugt SAMMELZEIT: Keimdauer ca. 4 Wochen. Geerntet werden ganzjährig komplette Zweiglein VERWENDUNG: als Zier- und Gewürzpflanze, in der Pharmazie, in der Heilkunde HEILWIRKUNG: Hilft bei Zahnschmerzen, rheumatischen Erkrankungen, Zerrungen, Blähungen, Husten, innerlichen Schmerzen, Dreitagefieber, zur Behandlung von frischen Wunden, regt den Kreislauf und den Appetit an, ist harntreibend und durchblutungssteigernd VERARBEITUNG: Salbe, ätherisches Öl, Badezusatz, ganze Blätter, Rosmarinhonig

Unser Rezept-Tipp: Rosmarintee

Eignet sich prima bei Herz- Kreislaufproblemen, geringer oder seltener Menstruation und zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration. Am besten ist es, wenn man auf den eigenen Rosmarinstrauch aus dem Garten zurückgreifen kann. Denn frische Blätter enthalten noch mehr Aromastoffe und wertvolle ätherische Öle als getrocknete Blätter und können so ihre volle Wirkung entfalten. Die Blätter dann zerkleinern und mit heißem Wasser aufgießen. Da Rosmarin ein sehr starkes Heilkraut ist, genügt 1 gestrichener Teelöffel Rosmarinblätter auf ¼ Liter Wasser. Dann wird der Tee zugedeckt damit er 15 Minuten „durchziehen“ kann. Den Rosmarintee sollte man am besten lauwarm morgens oder mittags genießen. Wer den Tee abends zu sich nimmt, muss mit Einschlafstörungen und Schlafproblemen rechnen.

Übrigens: Bei wem es schnell gehen muss, Rosmarintee ist auch lose oder in Beuteln im Drogeriemarkt erhältlich.

Exkurs: Rosmarin – ein Symbol für Liebe

In der Antike spielte der Rosmarin besonders für die Göttin Aphrodite eine besondere Rolle. Und auch in Deutschland trugen Bräute ganz lange Zeit einen Rosmarinkranz. Er ist ebenfalls ein Symbol an das Gedenken der Toten. So legten die Ägypter Ihren Verstorbenen Rosmarinzweige mit ins Grab, um Ihnen die Reise ins Jenseits mit ihrem Duft zu versüßen. Bei Begräbnissen trug man auch des Öfteren ein Rosmarinsträußchen bei sich um gegen ansteckende Krankheiten geschützt zu sein und auch den Gestank des Todes zu überdecken. In einer Legende heißt es, dass die Blüten des Rosmarins ursprünglich weiß waren. Zum Trocknen hat die Heilige Maria ihr blaues Übergewand auf den Strauch gehängt. So sollen die Blüten Ihr heutiges Aussehen und Ihren blauen Schimmer erhalten haben.

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