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Deutschlands Beschwerde Nr. 1: Rückenschmerzen

15. März 2012 Keine Kommentare
„Ich hab Rücken!“ – Diese inzwischen schon geflügelten Worte drücken das aus, was die meisten Deutschen denken, wenn Sie nach einem weiteren Tag vom Schreibtisch aufstehen. Dagegen angehen wollen nun der Bundesverband der deutschen Rückenschulen und die Aktion Gesunder Rücken e. V. mit dem heutigen Tag der Rückengesundheit. Damit soll informiert, zu Bewegung und Vorsorge animiert und ein Bewusstsein für die Rückengesundheit jedes Einzelnen geschaffen werden. Denn schließlich sind die Rückenschmerzen ein Phänomen, das noch nicht allzu lange so enorm verbreitet ist. Wie kann man also vorbeugen und Rückenschmerzen vermeiden? Woher kommen eigentlich Rückenschmerzen? Die Spannweite der Ursachen von Rückenschmerzen reicht von Wirbelsäulenerkrankungen über internistische Erkrankungen, die in Rücken oder Schultern ausstrahlen, bis hin zu psychosomatischen Auslösern, sowie einfachen Verspannungen und Stress. Das bedeutet leider auch, dass Rückenschmerzen so gut wie jeden treffen können. Insgesamt lassen sich die Ursachen in drei Kategorien einteilen.
  • Zu den körperlichen Ursachen gehören neben dem Verschleiß der Gelenke und Missbildungen ebenso Verletzungen, beispielsweise ein Schleudertrauma, und Entzündungen, wie Rheuma. Auch Tumore in der Region, Skeletterkrankungen oder ein eingeklemmter Nerv können Rückenschmerzen verursachen.
  • Stress, Depressionen oder Angst sind die wichtigsten psychischen Auslöser, die dazu führen, dass sich die Muskulatur verspannt und verkrampft. In Kombination mit körperlichen Ursachen wirken sie sich meist noch viel stärker aus und können über lange Zeit auf eine psychosomatische Störung hinweisen, über die wir schon in der Vergangenheit berichtet haben.
  • Eine besonders verbreitete Ursache liegt in falscher Körperhaltung. Am Arbeitsplatz sitzt man häufig vornübergebeugt und nicht wirklich aufrecht. Oftmals schränkt man bei beginnenden Schmerzen auch noch seine Bewegungen ein, wodurch die Verspannungen nur noch zunehmen.
Was hilft nun am besten gegen Rückenschmerzen? Die Behandlung von Rückenschmerzen hängt natürlich immer von diesen Auslösern ab. Bei körperlichen Ursachen, sollten beispielsweise vor allem die Primärerkrankung therapiert werden. Doch natürlich kann auch das Symptom Rückenschmerzen, zum Beispiel mit Krankengymnastik, Massagen, Fangopackungen und gegebenenfalls Schmerzmittel vorübergehend behandelt werden. Sind die Rückenschmerzen chronisch, werden außerdem Akupunktur und verhaltenstherapeutische Maßnahmen angewandt. Dabei lernt der Patient, wie er durch Umstellung seiner Bewegungsgewohnheiten dazu beitragen kann, dass die Schmerzen abnehmen. Eine Form davon ist beispielsweise die Alexandertechnik, die neben Entspannungsübungen, wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, auch bei nicht-körperlichen Auslösern helfen kann. Bei psychischen Ursachen sollen die Betroffenen vor allem lernen, starke Gefühle, wie Wut und Trauer auszuleben. Denn bleiben diese sozusagen in der Person verschlossen, werden sie vereinfacht gesagt vom Körper in Schmerzen ausgedrückt. Außerdem hilft grundsätzlich Wärme gegen die Schmerzen und fördert die Entspannung und Durchblutung der Muskulatur. Dabei sollte sie möglichst über einen längeren Zeitraum hinweg und mit relativ hoher Temperatur auf die betroffenen Stellen einwirken, was zum Beispiel gut mit Wärmeauflagen und –umschlägen funktioniert. So vermeiden Sie Rückenschmerzen von vornherein: Erst einmal sollte sich jeder über die eigene Gefährdung klar zu werden. Dazu können Sie hier einen Selbsttest machen, der Ihnen ihr eventuelles Risiko vor Augen führen kann. Da fast jeder irgendwann mit Rückenschmerzen konfrontiert wird, sollten Sie von vornherein auf ein rückengerechtes Verhalten im Alltag achten. Das umfasst zum einen das allbekannte schonende Heben von Gegenständen, also aus den gebeugten Beinen und nicht aus dem Rücken heraus. Insgesamt ist natürlich immer die richtige Haltung wichtig. Sowohl bei der Arbeit als auch auf dem Sofa oder beim Lesen und Schlafen im Bett. Wie die meisten wissen, ist eine aufrechte Haltung mit geradem Rücken das A und O. Außerdem zählt es, sich ab und an mal zu strecken, die Schultern kreisen zu lassen oder Pausen einzubauen, in denen man sich bewegt, vielleicht etwas aufsteht und herum läuft. Dazu kommt die Bewegung, die nicht nur gegen Stress hilft, sondern allgemein den Körper stärkt und die Anfälligkeit für Verspannungen senkt. Sinnvoll sind viele Ausdauersportarten, wie Laufen, Radeln oder Schwimmen. Außerdem hilft spezifische Rückengymnastik inklusive Bauchmuskeltraining, die zum Beispiel beim Besuch einer Rückenschule erlernt und dann zu Hause weiter ausgeführt werden kann. Abschließend ist es wichtig, auf die frühen Anzeichen, wie Anspannung oder schmerzende Muskeln und steife Gelenke, von Rückenschmerzen zu achten, denn je früher man gegensteuert, desto leichter sind die Schmerzen noch zu bekämpfen. Wenn Sie mehr über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten wissen möchten, schauen Sie sich doch einmal in unserem Infocenter Rückenschmerzen um, oder tauschen Sie sich in der Imedo-Community aus! Bei starken und/oder andauernden Rückenschmerzen empfehlen wir dringend, einen Arzt aufzusuchen. Einen passenden Arzt in Ihrer Nähe finden Sie in der imedo Arztsuche. Wir wünschen Ihnen viel Glück und einen allzeit starken Rücken! ärzte.de MediService GmbH & Co. KG stellt sich vor: ÄRZTE.DE entstand aus einer Weiterentwicklung der Marke „imedo.de“. Ganz nach dem Grundsatz „value to the costumer“ schlägt ärzte.de die Brücke zwischen dem Anspruch des Patienten und den Zielen des Arztes. Wir wissen um die Bedürfnisse unserer Kunden und um ihren Wert. Daher investieren wir kontinuierlich in diese Ergebnisse um einzigartige Leistungen und Lösungen zu generieren. Das ärzte.de-Team setzt sich nicht nur zum Ziel, Patienten bei ihren Gesundheitsentscheidungen transparent, authentisch und fachkundig zu unterstützen. Sondern auch, Ärzte darin zu fördern, ihre Bekanntheit und ihr positives Image zu steigern. Mittels zahlreicher Partnerportale und deren nutzenorientierter Funktionalität können sich unsere Ärzte optimal im Web positionieren, die Bindung zu ihren Patienten stärken und neue Zielgruppen erschließen. Redaktion Gesundheitsnews, Hannah Ehlers
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