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Gicht als Erb- und Wohlstandskrankheit

13. August 2009 2 Kommentare
Um Stabilität und Beweglichkeit des Körpers zu bewahren und Einschränkungen der Knochen und Gelenke zu vermeiden, sollten Verbraucher auf ihre Ernährung achten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor einer purinreichen Ernährungsweise, die die Stoffwechselkrankheit Gicht zur Folge haben kann.

Gicht, auch Urikopathie genannt, ist eine Stoffwechselkrankheit, die vor allem bei Männern vorkommt. Sie ist zwar häufig erblich bedingt oder entsteht als Folge von Krebserkrankungen, kann aber auch durch den Verzehr purinreicher Nahrungsmittel auftreten. Bei Gichtpatienten ist der Purinabbau gestört. Purinreiche Lebensmittel wie Fleisch können aus diesem Grund Symptome wie Hautirritationen und Schwellungen im Bereich der Gelenke hervorrufen. Da diese Lebensmittel in der heutigen Zeit vielen Menschen in großen Mengen zur Verfügung stehen und Gicht deshalb immer häufiger wird, bezeichnen Mediziner die Erkrankung als typische Wohlstandskrankheit. Gichtanfälle entstehen dadurch, dass die Harnsäurekonzentration im Blut durch die Krankheit stark erhöht ist und sich Harnsäurekristalle an verschiedenen Körperstellen ablagern. Durch diese Ansammlungen können Knochen und Knorpel, die nahe den Gelenken verlaufen, Schäden davon tragen. Schmerzen an benachbarten Arealen der Gelenke sind zudem nicht selten. Außerdem kann Gicht Begleiterscheinungen wie beispielsweise Übelkeit, Kopfschmerzen, starkes Herzklopfen und Fieber hervorrufen.

Akuter Gichtanfall und chronische Gicht

Gicht kann sich auf zwei verschiedene Arten äußern. Der akute Gichtanfall ist von Schmerzen, Rötungen und Schwellungen gekennzeichnet, die ohne ersichtliche Ursache entstehen. Auslöser sind allerdings Veränderungen des Harnsäurespiegels, die beispielsweise durch Alkoholkonsum und vermehrte Nahrungsaufnahme auftreten können. Die chronische Gicht kommt hingegen vor, wenn erste Symptome nicht behandelt wurden und die Ansammlung von Harnsäurekristallen Zeit hatte anzuwachsen. Chronische Gicht äußert sich in häufig auftretenden, starken Schmerzen und kann Knochenveränderungen, das Auftreten von Gichtknoten und die Ausbildung einer Gichtniere bewirken. Gichtpatienten bedürfen einer purinarmen Ernährungsweise und müssen Alkohol meiden.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht mit der Gruppe zum Thema Gicht den Erfahrungsaustausch von Menschen mit Urikopathie.

Einen Arzt, der sich mit den Symptomen und der Behandlung von Gicht auskennt, finden Sie mit Hilfe der imedo-Arztsuche.

(Redaktion: Svea Hagen)

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