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Genitalverstümmelung betrifft 4000 Mädchen in Deutschland

14. November 2008 Ein Kommentar
Das Ritual der weiblichen Beschneidung ist hierzulande eigentlich nur aus Büchern bekannt. Das Schicksal, das Waris Dirie mit ihrem Bestseller „Wüstenblume“ beschreibt, droht auch Mädchen aus Einwandererfamilien in Deutschland. Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes fordert die Regierung zum Handeln auf. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Mehr als 4000 Mädchen aus Einwandererfamilien in Deutschland sind nach Berechnungen der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes von der brutalen Praktik der Genitalverstümmelung bedroht. Die Mädchen seien der Gefahr ausgesetzt, dass vermeintliche Ärzte diese in einigen, zumeist muslimischen Ländern praktizierte Misshandlung heimlich in Deutschland, oder während der Ferien im Heimatland der Eltern druchgeführen. Bislang fehlten in Deutschland Maßnahmen, um die Mädchen wirksam zu schützen, kritisierte die Bundesgeschäftsführerin des Verbands, Christa Stolle, am Donnerstag in Tübingen. Sie kündigte an, einen Nationalen Aktionsplan hierzu erreichen zu wollen. Genitalverstümmelung verletzt körperliche und seelische Integrität Stolle betonte: „Alle Mädchen in Deutschland haben das Recht darauf, unversehrt aufzuwachsen.“ Genitalverstümmelung verletze die körperliche und seelische Integrität von Mädchen massiv. Die Organisation fordert von der Bundesregierung in dem Nationalen Aktionsplan, Genitalverstümmelung zu einem eigenen Straftatbestand zu machen. Nur dann könnten Eingriffe, die Mediziner und Laien außerhalb Deutschlands vornähmen, strafverfolgt werden. Mehr Beratungsstellen für Frauen mit Genitalverstümmelung gefordert Weitere Forderungen des Aktionsplans sind den Angaben zufolge mehr Beratungsstellen für betroffene Frauen und ihre Familien zu schaffen sowie Ärzte, Hebammen, Erzieherinnen und Lehrer zu dem Thema zu schulen. Außerdem sollten alle Kinder an den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen müssen. Politiker sollen Ärzte dazu versflichten, dem Jugendamt bereits vollzogene Genitalverstümmelungen zu melden. Dies könne jüngere Schwestern vor demselben Schicksal bewahren, hieß es weiter. Sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein wichtiges Thema. Schweigende machen sich schuldig. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.
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