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Bei Nebenhöhlenentzündungen hilft keine Wärme

10. November 2008 Keine Kommentare
Nebenhöhlenentzündungen können sich zu einer chronischen Erkrankung entwickeln. Um das zu verhindern, sollten sich Betroffene möglichst schnell von einem Arzt behandeln lassen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und Michael Degg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte erklären, was man bei einer Nebenhöhlenentzündung beachten muss. Der Kopf dröhnt, die Nase ist zu und bei jeder Bewegung drückt und zieht es im Kieferbereich. Aus einem lästigen Schnupfen kann sich schnell eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. „Wenn der Schleim durch die verstopfte Nase nicht mehr abfließen kann, staut er sich in den Hohlräumen der Gesichtsknochen und löst dort eine Entzündung aus“, erklärt Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Von der Nebenhöhlenentzündung zur chronischen Krankheit Meist seien beim Erwachsenen die Kieferhöhlen betroffen. Aber auch im Bereich der Stirn und rund um die Nase treten die Entzündungen auf. „Betroffene verspüren ein Druckgefühl im Gesichtsbereich. Auch wenn man sich vorbeugt, ist ein starker Druck zu spüren“, beschreibt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Freiburg die Symptome. Behandeln Mediziner die Entzündung nicht, können Komplikationen auftreten. „Die Entzündung kann sich in andere Regionen des Körpers ausbreiten oder auch durch die Nebenhöhlenwand in die angrenzenden Regionen einwandern“, warnt Deeg. Auch eine chronische Verschlimmerung sei möglich. Bei ersten Anzeichen einer Nasennebenhöhlenentzündung sollte man daher einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. „Dieser kann bei einer Ultraschall-Untersuchung feststellen, ob die Entzündung akut behandlungsbedürftig ist.“ In manchen Fällen müssten Ärzte neben abschwellenden Medikamenten auch Antibiotika verschreiben. Bei Nasennebenhöhlenentzündung: Kälte statt Wärme Um die Beschwerden zu lindern, können sich Patienten zu Hause kühlende Gelkissen auf die betroffenen Partien legen. Von einer Bestrahlung mit der Rotlichtlampe rät der Mediziner hingegen ab. „Durch die Wärme werden die Nasenschleimhäute besser durchblutet und schwellen noch mehr an. Dadurch steigt der Druckschmerz.“ Auch die Durchspülung der Nase mit einer Nasendusche sei bei einer akuten eitrigen Nasennebenhöhlenentzündung nicht sinnvoll. „Die Bakterien, die mit dem Salzwasser in die Nasengänge geschwemmt werden, könnten die Infektion verschlimmern“, sagt Deeg. Nebenhöhlenentzündung vorbeugen Um die Entzündung gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte man bei einer Erkältung darauf achten, dass die Nase immer frei bleibt. „Abschwellende Nasentropfen und schleimlösende Medikamente helfen, den Sekretstau zu verhindern, sollten aber nicht unkritisch über längere Zeit angewendet werden“, sagt Deeg. Aus einer Grippe kann eine Nebenhöhlenentzündung entstehen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren, wie Sie die Grippe am besten bekämpfen.
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