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Europa bündelt Kräfte gegen Depressionen

30. Oktober 2008 Keine Kommentare
Depressionen gehören zu den häufigsten und schwersten psychischen Störungen in Europa. Mit speziellen Aktionsprogrammen ist die European Alliance Against Depression, die EAAD, bereits in 18 Ländern aktiv. Da die EU-Kommission das Projekt nur zeitlich begrenzt förderte, hat sich nun der EAAD e.V. gegründet - ein entscheidender Schritt für europaweite Depressionshilfe und Suizidprävention. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Die European Alliance Against Depression, kurz EAAD, ist ein zeitlich begrenztes Projekt, das die EU-Kommission förderte. Um die bisherigen Aktivitäten fortzuführen, mussten die Beteiligten eine Alternative finden - die Gründung des EAAD e.V. Sieben der 18 Länder, die bisher schon in dem Projekt mitgewirkt haben, gehören nun auch zu den Gründungsländern des Vereins. Mitgliedsländer der European Alliance Against Depression müssen nicht länger in der EU sein Auch andere Länder sollen nach Aussagen von Katrin Winkler, Pressesprecherin des Kompetenznetzes Depression, von den bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen profitieren. Die Bedingung, dass die Mitgliedsländer der EAAD auch gleichzeitig Mitglieder der EU sein müssen, wurde somit durch die Gründung des Vereins aufgehoben. Aufklärung hilft gegen Suizidversuche bei Depressionen Um die Versorgung depressiv Erkrankter zu verbessern und Suizidalität zu vermeiden, führen Experten seit vier Jahren Aktionsprogramme in 18 Ländern durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem 4-Ebenen-Modell. Es baut auf den Konzepten des „Nürnberger Bündnis gegen Depression“ auf. „Die Interventionen werden auf jeweils vier Ebenen vorgenommen. Dazu zählen neben Hausärzten, der breiten Öffentlichkeit und den Betroffenen auch Multiplikatoren wie Pfarrer, Lehrer, Medien und Polizei“, erklärt Ulrich Hegerl, Sprecher der EAAD. Die Zahlen sind alarmierend: In Europa erkranken rund neun Prozent der erwachsenen Männer und 17 Prozent der erwachsenen Frauen mindestens einmal im Leben an schweren Depressionen. Die Suizidgefahr steigt, wenn Mediziner die Krankheit nicht rechtzeitig behandeln. Die EU-Kommission schätzt die Kosten, die die Erkrankung Depressionen verursacht, auf 120 Milliarden Euro jährlich. Das entspricht rund 235 Euro pro EU-Einwohner. Das Nürnberger Modell hat gezeigt, dass sich die Zahl der suizidalen Handlungen bei besserer Aufklärung um 25 Prozent senken lässt. Mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews finden Depressive Hilfe im Internet. Informieren Sie sich über Depressionen. Betroffenen bietet die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe zum Thema Depression die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.
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