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Blutplättchenpulver bewirkt schnellere Wundheilung

20. Oktober 2008 Ein Kommentar
Die moderne Technik macht es möglich: künftig könnten Patienten ihre Wunden mit einem Pulver aus Blutplättchen versorgen. Das würde die Wundheilung beschleunigen, weil die Blutplättchen für den Aufbau neuer Hautschichten sorgen. Auch großflächige Wunden könnten so schneller heilen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. US-amerikanische Forscher arbeiten an Wundverbänden mit gefriergetrockneten Blutplättchen. Diese Blutbestandteile geben sogenannte Wachstumsfaktoren ab, die beispielsweise bei äußeren Verletzungen die Produktion neuer Hautschichten beschleunigen. Verletzte könnten das gefriergetrocknete Blutplättchenpulver direkt oder eingelagert in Verbände auf die Wunde bringen, erläutert die Medizinerin Fern Tablin von der Universität von Kalifornien in Davis. Die Technik, um aus Spenderblut das Pulver herzustellen, hätten die Forscher bereits zum Patent angemeldet, berichtet der Onlinedienst des Wissenschaftsmagazins „New Scientist“. Herstellung des Blutplättchenpulvers In einem ersten Verfahrensschritt befreit Forscherin Tablin die Blutproben von unerwünschten Bestandteilen, so dass nur die Blutplättchen übrig bleiben. Dies geschieht durch einen speziellen Waschvorgang bei rund 30 Grad Celsius. Sodann gibt sie Zucker und ein Verdickungsmittel hinzu. Beim anschließenden Gefriertrocknen verliert die Mischung rund 95 Prozent ihres Wasseranteils und erhält die Konsistenz eines Pulvers. Entscheidend sei, erklärt die Forscherin, dass die Blutplättchen in diesem Trockenzustand stabil bleiben und die Wachstumsfaktoren zur Wundheilung abgeben können, sobald sie wieder mit einem wässrigen Medium in Kontakt kommen. Blutplättchenpulver: hilft direkt aufgetragen oder als imprägnierter Verband bei der Wundheilung Verschiedene Anwendungen schlagen die Forscher vor: Patienten könnten das Pulver direkt auf die Wunde auftragen, um die Blutung zu stillen. Es sei aber auch möglich, mit dem heilsamen Pulver verschiedene Verbandmaterialien zu imprägnieren oder beispielsweise die Oberfläche einer Bandage zu beschichten. Sobald die gefriergetrockneten Substanzen auf die feuchte Wunde kommen, regenerieren sich die Blutplättchen und geben ihre wundstillenden Substanzen ab. Wissenschaftlern ist es zudem gelungen, ein elektronisches Pflaster herzustellen, welches die Wundheilung beschleunigt. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr.
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