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Vorsicht bei Flugreisen in der Schwangerschaft

30. August 2008 4 Kommentare
Während der Schwangerschaft wollen viele Paare ihre Zweisamkeit noch einmal intensiv und gemeinsam genießen. Da bieten sich die preiswerten Flüge für einen Kurzurlaub in den Süden an. Doch ist eine Flugreise für Schwangere empfehlenswert? Wie gefährlich ist so ein Flug wirklich und sollte man doch lieber auf dem Boden bleiben? Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert werdende Mütter über Flugreisen in der Schwangerschaft. Noch einmal in den Urlaub fliegen, bevor das Baby kommt. „Aber ist das nicht zu riskant?“, fragen viele werdende Mütter. In jedem Fall sollte vor einer Flugreise der Arzt aufgesucht werden, um vorhandene Komplikationen auszuschließen. Erst recht, wenn es die zweite Schwangerschaft ist und in der ersten bereits Komplikationen wie Blutungen, Schwangerschaftsdiabetes oder Bluthochdruck aufgetreten sind oder es sogar zu einer Fehlgeburt gekommen ist, sollte die anstehende Reise mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Plant das Paar eine Reise in ein fernes Land, sollte die Schwangere sich über die empfohlenen und notwendigen Impfungen sowie die Standards der medizinischen Versorgung in dem Land informieren und vorsorgen. Empfehlung: Flugreise im zweiten Drittel der Schwangerschaft Am besten wird eine Flugreise für das zweite Drittel der Schwangerschaft geplant. Der Körper der werdenden Mutter hat sich dann schon weitgehend an die körperliche Veränderung und die anfänglichen Probleme gewöhnt. Die Übelkeit am Morgen geht zurück und das Risiko einer Fehlgeburt ist sehr niedrig. Bedenken sollte man auch, dass es wohl die letzte Zeit für Reisen ohne schweres Gepäck ist. Außerdem befindet sich die zukünftige Mutter in der Phase, in der sie sich weitestgehend noch uneingeschränkt bewegen kann. Stützstrümpfe gegen Thrombose bei Flugreisen in der Schwangerschaft In den meisten Flugzeugen ist der Platz in der Economy sehr beengt. Außerdem ist das Risiko einer Thrombose beim Fliegen sowieso und ebenso in der Schwangerschaft erhöht. Hier treffen also zwei Risikofaktoren aufeinander. Zur Vorbeugung von Thrombose und Krampfadern sowie um die Blutzirkulation zu sichern, werden Stützstrümpfe empfohlen. Die Gefahr einer Fehlgeburt oder von Komplikationen aufgrund von erhöhter Bestrahlung besteht nicht. Eine Fehlgeburt könnte nur dann darauf zurückzuführen sein, wenn die Schwangere regelmäßig, zum Beispiel durch eine Stewardessentätigkeit, fliegen würde. Flugverbot der Fluggesellschaften Ein Flugverbot gilt bei vielen Fluggesellschaften zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche, da eine Geburt an Bord vermieden werden soll. Beim Kauf eines Tickets sollte daher beachtet werden, dass Fluggesellschaften die Reise für Schwangere ab der 28. Woche verweigern dürfen. Sollte eine Flugreise jedoch unumgänglich sein, so kann sich die Schwangere eine Erlaubnis des behandelnden Arztes einholen, mit der sie meist problemlos fliegen kann. Informieren Sie sich deshalb bei der Reiseplanung bei der jeweiligen Fluggesellschaft und planen Sie Ihren Rückflug in einer sicheren Zeit ein. Die imedo-Gesundheitsnews verraten den Grund für den Tomatensaftkonsum im Flugzeug und informieren über die Thrombosegefahr auf Langstreckenflügen.
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