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Hautkrebs – Vermeiden, Erkennen, Behandeln

4. Februar 2012 Ein Kommentar
Er gehört zu den eher unterschätzten Formen des Krebses, doch besonders der schwarze Hautkrebs kann sehr gefährlich werden. Das sogenannte maligne Melanom ist die am häufigsten tödlich endende Hautkrankheit, denn schon in frühen Stadien können sich Metastasen unbemerkt auch unter der Haut, in den Organen ausbilden. Jährlich erkranken etwa 14.000 Personen neu daran, womit die Neuerkrankungen in letzter Zeit stark gestiegen sind. Doch was kann man dagegen tun? Wichtig sind Prävention, frühe Erkennung und im Ernstfall die schnelle Behandlung. Auch das Forschen nach neuen Therapien zum Beispiel im Bereich der Zelltherapie ist ein wichtiger Beitrag um die Gefahr des Hautkrebses einzudämmen. Doch am besten lässt man es erst gar nicht so weit kommen! Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen? Das A und O der Prävention von Hautkrebs ist der Schutz vor der Sonne. Stellen Sie Bräune nicht über Ihre Gesundheit und vermeiden Sie Sonnenbrände! Tragen Sie frühzeitig, bevor Sie ihre Haut der Sonne aussetzen, eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor auf. Verbringen Sie erste Urlaubstage eher im Schatten, damit sich Ihre Haut langsam und schonend bräunen kann. Auch sollte in südlichen Ländern immer die Mittagssonne gemieden werden. Passen Sie sich lieber der örtlichen Kultur an und halten Sie eine Siesta! Dann ist es wichtig, sich regelmäßig einem gründlichen Hautcheck durch einem Allgemeinmediziner oder Hautarzt zu unterziehen. Ab 35 Jahren ist dieser für gesetzlich Versicherte sogar alle zwei Jahre kostenlos! Besonders Menschen mit vielen oder sehr großen Muttermalen, einem hellen Hauttyp oder Hautkrebsfällen in der Familie müssen aufpassen. Man sollte auch selbst nach Veränderungen von Muttermalen Ausschau halten oder den Partner zum Beispiel am Rücken nachgucken lassen. Daran erkennen Sie Hautkrebs Um ein normales Muttermal von einem Melanom zu unterschieden gibt es glücklicherweise die leicht zu merkende ABCDE- Regel!
  • Asymmetrie: Normale Muttermale sind in der Regel rund, während sich Melanome asymmetrisch ausgebreiten.
  • Begrenzungen: Sind die Begrenzungen des Mals nicht scharf und regelmäßig, ist Vorsicht geboten, denn es kann sich um Hautkrebs handeln.
  • Colorit: Ein Melanom hat oftmals mehrere Farben oder ist wesentlich dunkler als andere Pigmentflecken.
  • Durchmesser: Vorsicht ist auch geboten, wenn ein Fleck größer als 5 Millimeter ist.
  • Erhabenheit/Entwicklung: Ist der Fleck schnell und etwas gewölbt, also dreidimensional gewachsen, ist es sehr wahrscheinlich kein einfaches Muttermal.
Wenn Sie also eine entsprechende Veränderung bemerken, ein Muttermal juckt oder im Laufe der Zeit dunkler wird, lassen Sie es sofort von einem Hautarzt untersuchen, nur so kann ein Melanom komplett entfernt werden! Zelltherapie - der neue Heilungsansatz Normalerweise wird Hautkrebs mit chirurgischem Eingriff entfernt. Doch es gibt Forschungen nach Alternativen zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden wie der so genannten Zelltherapie. In Köln am Zentrum für Molekulare Medizin haben neue Studien gezeigt, dass für eine erfolgreiche Bekämpfung des malignen Melanom nur 2 Prozent der Tumorzellen zerstört werden müssen. Die nämlich, die für den Wachstum des Tumors sorgen. Das soll folgendermaßen funktionieren: Aus dem Blut des Patienten werden bestimmte Lymphozyten entnommen, welche ein wichtiger Teil unseres adaptiven Immunsystem sind. Das heißt, diese besonderen, weißen Blutkörperchen können lernen, Fremdstoffe zu erkennen und zu bekämpfen. Im Labor werden sie dann so verändert, dass sie die wachstumsfördernden Tumorzellen erkennen. Dann vermehren sich die Lymphozyten, werden dem Patienten wieder zugeführt, sodass sie diese Zellen im Körper zerstören. Bisher wurde diese Therapie erfolgreich an von Hautkrebs betroffenen Mäusen getestet. Die Melanome schrumpften und sind auch nach Monaten nicht zurückgekehrt. Zwar wird es noch eine Weile dauern, bis vor allem klinische Verfahren für die breite Anwendung entwickelt werden, aber dann kann die Zelltherapie eine erfolgreiche Alternative zum operativen Eingriff bieten. Es bleibt also spannend und lehrreich, die medizinische Forschung zu verfolgen! ärzte.de MediService GmbH & Co. KG stellt sich vor: ÄRZTE.DE entstand aus einer Weiterentwicklung der Marke „imedo.de“. Ganz nach dem Grundsatz „value to the costumer“ schlägt ärzte.de die Brücke zwischen dem Anspruch des Patienten und den Zielen des Arztes. Wir wissen um die Bedürfnisse unserer Kunden und um ihren Wert. Daher investieren wir kontinuierlich in diese Ergebnisse um einzigartige Leistungen und Lösungen zu generieren. Das ärzte.de-Team setzt sich nicht nur zum Ziel, Patienten bei ihren Gesundheitsentscheidungen transparent, authentisch und fachkundig zu unterstützen. Sondern auch, Ärzte darin zu fördern, ihre Bekanntheit und ihr positives Image zu steigern. Mittels zahlreicher Partnerportale und deren nutzenorientierter Funktionalität können sich unsere Ärzte optimal im Web positionieren, die Bindung zu ihren Patienten stärken und neue Zielgruppen erschließen. Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews
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