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Gesundheitsrisiko Erdbeeren

23. April 2010 Keine Kommentare
Im Wonnemonat Mai beginnt wieder die Erntezeit der heimischen Erdbeeren. Zwar sind mittlerweile in den deutschen Supermärkten fast das ganze Jahr Erdbeeren erhältlich, doch kommen diese aus Israel, Ägypten, Übersee und Südeuropa und bergen einige Risiken für die Gesundheit. Um Massenware zu niedrigen Preisen überhaupt anbieten zu können, schützen die ausländischen Bauern ihre Erdbeerpflanzen unter einer Folie, die teilweise ganze Felder abdeckt. Diese Anbauweise fördert aber auch den Befall der Erdbeerpflanzen von Schimmelpilzen, Bakterien und Insekten, denen das feuchtwarme Klima unter der Folie entgegen kommt. Aus diesem Grund kommen viele Chemikalien wie Fungizide (= Schimmelpilzbekämpfungsmittel), Herbizide (= Unkrautbekämpfungsmittel) und Pestizide (= Schädlingsbekämpfungsmittel) zum Einsatz, die auch durch das Abwaschen der Erdbeeren nicht gänzlich zu entfernen und gesundheitsschädlich sind, klärt Medizinjournalist und imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller auf. Erdbeerliebhaber sollten die anstehende Saison von Mai bis August nutzen, um sich an den heimischen Früchten satt zu essen, denn diese sind weniger oder überhaupt nicht behandelt, so Müller.

Geschichte und Entwicklung der Erdbeeren

Die Erdbeere ist eine Sammelnussfrucht. Die Vorgängerbeere, der uns bekannten großfruchtigen Kultur-Erdbeere, ist die kleine aber sehr saftige Walderdbeere. Die erste fleischige Erdbeerenart wie sie heute bekannt ist, entstand bereits Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Sie war das Ergebnis einer Kreuzung zweier Waldbeeren. Heute existieren etwa 650 verschiedene Sorten, die sich in Größe, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Erdbeeren sind reich an Vitamin C und beugen Krebserkrankungen vor

Die Erdbeere hat mit 65 Milligramm pro 100 Gramm einen sehr hohen Vitamin C-Anteil und schützt zum Beispiel vor Erkältungen. Mit gerade einmal 32 Kilokalorien ist die Erdbeere ein absoluter Schlankmacher, aber nur ohne das Hinzugeben von Schlagsahne und Zucker. Lecker sind Erdbeeren mit einem Balsamicodressing und ein wenig grünem Pfeffer. Wer eine Vanillesoße liebt, kann anstatt Sahne einen Vanillejoghurt zu den Erdbeeren servieren. Die enthaltenen Ferula- und Ellagsäuren sind darüber hinaus für ihre krebsvorbeugende Wirkung wissenschaftlich anerkannt.

Frische Erdbeeren – schnell verzehren

Erdbeeren wirken wie ein Schwamm und nehmen schnell Wasser auf. Um dieser Eigenschaft entgegen zu wirken, die Erdbeeren nur kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Früchte verlieren außerdem schnell ihren süßen Saft. Daher empfiehlt es sich, die Stielansätze der Pflanze erst nach dem Reinigen zu entfernen. Frische Erdbeeren verderben bereits nach kurzer Zeit und sind deswegen nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Tipps zum Thema gesunde Ernährung finden Interessenten unter http://www.imedo.de/group/overview/index/1704-gesunde-ernaehrung. Zum Verständnis medizinischer Fachbegriffe dient das Medizinlexikon. Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
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